Wandern in den Alpen

Schlagwort: Zug und Eisenbahn (Seite 1 von 2)

Andermatt nach Brig: von der Reuss zur Rhône

Voor het blog in het Nederlands a.u.b. hier klikken!
For the blog in English please click here!

Um die Karte zu vergrössern klicken Sie bitte auf das Kästchen in der linken oberen Ecke. Die grössere Karte wird in einer neuen Seite geöffnet.


Den 28. September 2019

Hospental an der Reuss und Brig-Naters an der Rhône

Heute Morgen war mein letztes Frühstück in Hotel Drei Könige&Post in Andermatt. Ich brauchte von dort nur kurz zu verreisen zu meinem nächsten Reiseziel: Brig, wo ich September letzten Jahres eine sehr angenehme Zeit verbracht hatte. Ich stieg in den Zug von 10.38 Uhr und passierte auch das Dorf Hospental, wo der Weg über den Gotthardpass nach Süden anfängt. Dorthin war ich vorgestern, am Donnerstag den 26. September, zu Fuss gegangen – erst am Anfang des Nachmittags, als der Regen aufgehört hatte. Je später am Nachmittag, des to besser und angenehmer wurde das Wetter.
Es wurde ein ruhiger Spaziergang von ungefähr drei Kilometern durch den grünen Talboden, meistens entlang dem linken Ufer der Reuss: entlang dem ausgedehnten Golfplatz und entlang Wiesen, wo hier und da noch Jungvieh und Schafe grasten. An meiner rechten Hand floss der hier noch schmale Fluss, manchmal ruhig, manchmal mit ein wenig Beschleunigung. Am anderen Ufer sind die Kantonalstrasse und die Eisenbahntrasse. Es gab einige Ställe aus dem grauen Gestein aus dieser Gegend. Manche haben ein kleines Fenster hoch im Dachboden, eher eine Nische, worin oft eine kleine weisse Marienstatue steht, die aus der Ferne gut sichtbar ist.

Weiterlesen

Andermatt: der Höhenweg von Gütsch zum Oberalppass

Voor het blog in het Nederlands a.u.b. hier klikken!
For the blog in English please click here!

Um die Karte zu vergrössern klicken Sie bitte auf das Kästchen in der linken oberen Ecke. Die grössere Karte wird in einer neuen Seite geöffnet.


Den 27. September 2019

Von Windturbinen entlang den Berghängen zu einem Leuchtturm!

Heute war das Wetter strahlend mit unten im Dorf angenehme Temperaturen und nicht zu viel Wind. Jetzt möchte ich durchführen was ich am vergangenen Dienstag, den 24. September, geplant hatte, aber was ich nachgelassen hatte für das Konzert der Suworow Kadetten: mit der Gondelbahn von Andermatt über der Mittelstation Nätschen zur Endstation Gütsch, von dort zu Fuss über den Höhenweg zu gerade unter dem Gipfel des Berges Schneehüenerstocks, dann wieder mit einer Gondelbahn nach unten und über der Oberalppass mit dem Zug zurück nach Andermatt. Inzwischen hatte ich eine vorteilhafte Rundreise entdeckt: ich wählte den Weg von Andermatt über Gütsch und den Höhenweg und dann wieder zurück über den Oberalppass nach Andermatt. Also einige Minuten vor halb zehn stieg ich in eine Gondel und liess mich nach oben bringen. Es war herrlich still und die Aussicht nach dem Südwesten war wunderbar. Ich konnte auch gut sehen wie die Eisenbahntrassen verliefen: die Hauptlinie der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) die vom Bahnhof Andermatt eine Kurve nach Osten macht und ausser Sicht verschwindet und die Trasse der Linie von Göschenen und Andermatt durch die Schöllenen Schlucht, die scharf nach Nordwesten abbiegt.

Weiterlesen

Andermatt: durch die Schöllenenschlucht nach Göschenen

Voor het blog in het Nederlands a.u.b. hier klikken!
For the blog in English please click here!

Um die Karte zu vergrössern klicken Sie bitte auf das Kästchen in der linken oberen Ecke. Die grössere Karte wird in einer neuen Seite geöffnet.


Den 26. September 2019

Kraftorte und eine Schlacht des Generals Suworow 1799

Heute Morgen regnete es wieder mal kräftig. Ich hatte also jetzt Zeit um zu erzählen über die vergangenen Tage in Andermatt die ich als etwas ganz Besonderes erlebt habe. Ich landete eigentlich eher zufällig in die Gedenkfeierlichkeiten um den russisischen „Generalissimus Suworow“ und sein mutiges Verhalten in der Schöllenen Schlucht in seinem Kampf mit den Truppen von Napoleon am 24. und 25. September 1799, gerade 220 Jahre her. Der russische Adlige Alexander Wassiljewitsch Suworow, geboren am 3. November 1729 oder 1730 in Novgarod, wurde unter Zarina Katharia der Grossen ein berühmter Krieger und Militärstrateg, der in seiner lange Karriere nie eine Schlacht verloren hat. Ihm wurde denn der höchstmögliche Militärrang von Generalissimus verliehen. Nach dem Tod von Katharina der Grossen 1796 fiel er in Ungnade bei ihrem Nachfolger Zaren Paul I. Er wurde rehabilitiert und zu Befehlshaber der russisch-österreichischen Armee ernannt auf ausdrücklicher Bitte der Österreicher: sie wollten mit niemand anderem als Suworow als Befehlshaber in den Krieg ziehen. Er was damals schon fast 70 Jahre alt. In der Schweiz ist er vor Allem bekannt und berühmt als Befehlshaber der russisch-österreichischen Truppen während des Zweiten Koalitionskrieges 1799, wobei er die französischen Truppen schlug beim Gotthardpass (am 24. September 1799). Auf seinem Durchzug über Andermatt nach Altdorf am Vierwaldstättersee musste er durch die Schöllenenschlucht gehen, wo er aufs Neue die Franzosen bekämpfen musste. Die Teufelsbrücke über den Fluss Reuss aus 1595 wurde dadurch schwer beschädigt. Seine Truppen mussten ihren Weg durch mehrere Täler im Gebiet östlich des Vierwaldstättersees und über Bergpässe in den Kantonen Glarus und Graubünden wörtlich bekämpfen. Die Bergpässe der Zentral- und Bündner Alpen (u.a. der Panixer Pas), waren mittlerweile (Anfangs Oktober) schneebedeckt. Schlussendlich kam ein grosser Teil der russischen Truppen, ausgehungert und erschöpft, über Chur in Österreich an. Die Schweizer sind immer noch voller Lob über General Suworow. Er hat mit seinen Handeln beigetragen zum Ende der von den Franzosen etablierten Vasallenstaat, der Helvetischen Republik. Deshalb gibt es an vielen Orten in der Schweiz wo er ist gewesen, Gedenktafeln und Denkmäler zu seiner Ehre, wie auch in der Schöllenen Schlucht.

Weiterlesen

Zürich: durch die Stadt und zum Uetliberg

Voor het blog in het Nederlands a.u.b. hier klikken!
For the blog in English please click here!

Um die Karte zu vergrössern klicken Sie bitte auf das Kästchen in der linken oberen Ecke. Die grössere Karte wird in einer neuen Seite geöffnet.


Den 23. September 2019

Gemütliche Raclette bei Monika und Olivier und eine Reise durch die Ur-Schweiz

Hotel Plattenhof ist ein angenehmes Hotel in einem ruhigen Stadtteil, in der Nähe der Universität. Gestern Morgen war es eben noch ruhiger, denn es war Sontag Morgen… Hotel Plattenhof nennt sich ein Design-Hotel und das stimmt auch. Überall gibt es trendy, aber vor Allem auch funktionelles Design, auch in den Hotelzimmern. Eben in den Korridors und im Treppenhaus war farbenfrohes Design!

Weiterlesen

Laas: Marmor, das weisse Gold aus den Bergen

Voor het blog in het Nederlands a.u.b. hier klikken!
For the blog in English please click here!

Um die Karte zu vergrössern klicken Sie bitte auf das Kästchen in der linken oberen Ecke. Die grössere Karte wird in einer neuen Seite geöffnet.


Den 7. August 2019

Obstgärten und Brocken aus weissem Marmor

Gestern, Dienstag den 6. August, habe ich einen kurzen Spaziergang gemacht durch Mals nach Laatsch im Westen und anschliessend nach Glurns. Es war trotz des Regens sicher interessant – ich werde darüber in den kommenden Tagen berichten.

Heute fing der Tag vielversprechend an mit den Strahlen der Morgensonne auf den Ortler. Das sollte leider nicht der Fall bleiben… …

Weiterlesen

Zugreise von Küblis über Davos nach Scuol

Voor het blog in het Nederlands a.u.b. hier klikken!
For the blog in English please click here!

Um die Karte zu vergrössern klicken Sie bitte auf das Kästchen in der linken oberen Ecke. Die grössere Karte wird in einer neuen Seite geöffnet.


Den 13. Juni 2019

Das Kirchner Museum in Davos und der Nostalgiezug nach Filisur

Vorgestern war das Wetter trotz der Vorhersage doch schön, wodurch die Reise nach Davos angenehm war. Mein Hauptziel dieses Tages war ein Besuch an das Kirchner Museum.

Davos ist von jeher bekannt als Kurort für Menschen die an Tuberkulose, Asthma oder anderen Krankheiten der Atemwege leiden: wegen der gesunden und heilsamen Bergluft sind seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts viele Sanatorien gebaut worden, wovon einige noch in Betrieb sind. Es ist auch dem Niederländer Willem Jan Holsboer (1834-1898) zu verdanken dass das ursprüngliche Bauerndorf sich entwickelte zu einem der wichtigsten Kurorte Graubündens. Holsboer kam aus Zutphen (im Osten der Niederlande) und war zuerst als Hochseekapitän tätig und später als Bankier. Seine englische Gatte litt an einer schweren Lungenkrankheit – deshalb reiste das Ehepaar 1867 nach Davos. Der ursprünglich aus Deutschland stammende Lungenartz Dr. Alexander Spengler hatte dort gerade sein „Davoser Kurhaus“ eröffnet. Die zwei Herren freundeten sich an und gründeten zusammen den ersten Kurort der 1888 eröffnet wurde. Holsboer ist auch der Initiant gewesen der Eisenbahnverbindung von Landquart nach Klosters (1889) und nachher auch nach Davos (1890). Er starb 1898 – hundert Jahr später wurde zu Erinnerung an sein Sterben eine Gedenktafel enthüllt im Bahnhof von Davos.

Weiterlesen

Durch den Schwarzwald und am Bodensee

Voor het blog in het Nederlands a.u.b. hier klikken!
For the blog in English please click here!

Um die Karte zu vergrössern klicken Sie bitte auf das Kästchen in der linken oberen Ecke. Die grössere Karte wird in einer neuen Seite geöffnet.


Den 6. Juni 2019

Eine Bergfahrt mit dem Zug und Abendstimmung beim Wasser

Heute Morgen bin ich einige Minuten nach neun mit den Zug abgereist aus Arnhem nach Offenburg in Süddeutschland. Dort bin ich umgestiegen in den Zug nach Konstanz am Bodensee: dieser Schwarzwaldexpess verbindet Karlsruhe nördlich von Offenburg mit Konstanz am Bodensee quer durch den Mittelteil des Schwarzwalds. Dieses waldreiche Mittelgebirge im Bundesland Baden-Württemberg war schon in der Antike bekannt und wurden u.a. von Julius Caesar angedeutet mit „Silva Nigra„, der Schwarze oder Dunkle Wald, wegen den dunklen Tannen und Fichten die den Wald undurchdringlich und bedrohlich machten. Die Trasse der Schwarzwaldbahn hatte ich schon mal gefahren und fand damals vor allem den gebirgigen Teil zwischen den Orten Hausach und St. Georgen im Schwarzwald (mit einem Höhenunterschied von mehr als 550 Metern) was Natur angeht, sehr schön. Auch jetzt wieder genoss ich (zwischen den Passagen durch die vielen Tunnels) die Weitblicke während der Reise über diese fast 200 Kilometer lange Eisenbahn mit schon einer langen Geschichte: die ersten Teile sind gebaut worden zwischen 1865 und 1866 und der letzte Teil nach dem Deutsch-Französischen Krieg zwischen 1870 und 1873. Auf diese Trasse sind auch für jenes Zeitalter viele neue Technologien angewendet worden, wie zum ersten Mal das Bauen verschiedener Kehrtunnel in de Nähe von Triberg, wodurch viele Höhenmeter überwunden werden könnten ohne Zahnradunterstützung: Triberg ist damit aus drei verschiedenen Höhen zu sehen: ein „Dreibahnenblick“! Irgendwo zwischen Triberg und St. Georgien überschreitet der Zug zwei Mal die grosse europäische Wasserscheide: des Flusses Kinzig der bei Offenburg in den Rhein und dadurch in die Nordsee fliesst zum Fluss Brigach der in die Donau und schlussendlich ins Schwarze Meer fliesst. Schon ist mir aufgefallen dass dieses Mal sehr viel „Braun“ und „Grau“ zwischen dem „Schwarz“ des Waldes gab: die extreme Dürre während des vergangenen Sommers und auch der Schädling „Buchdrucker“ (ips typographus) werden bestimmt dazu beigetragen haben…

Weiterlesen

Von Nova Gorica nach Bled: mit dem Zug durch Slowenien

Voor het blog in het Nederlands a.u.b. hier klikken!
For the blog in English please click here!

Um die Karte zu vergrössern klicken Sie bitte auf das Kästchen in der linken oberen Ecke. Die grössere Karte wird in einer neuen Seite geöffnet.


Den 4. Mai 2019

Entlang Flüssen und eine Runde um den See

Heute Morgen habe ich beim Hotel Gorizia Palace den Bus genommen zum Bahnhof an der Piazza Transalpina. In der Bahnhofshalle kann man sehen dass das Gebäude aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts datiert: viel dunkles Holz, hohe Decken, besondere Fliesen auf dem Boden. Die authentischen Bahnschalter sind erhalten geblieben, aber nicht mehr in Betrieb. Eine Gedenktafel hängt an der Wand der Bahnhofshalle mit einem „klassischen“ Aussehen mit dem Isonzo Expressz, zur Erinnerung an die Reise mit diesem nostalgischen Zug aus Ungarn nach Slowenien welche Juli 2017 stattgefunden hat, hundert Jahre nach der Zwölften Isonzoschlacht, der letzten Schlacht an der Isonzo-Front 1917. Nova Gorica war eine der Haltestellen auf dieser Reise.

Weiterlesen

Wanderung auf der Saaser Alp oberhalb von Klosters nach Saas i.P.

Voor het blog in het Nederlands a.u.b. hier klikken!
For the blog in English please click here!

Um die Karte zu vergrössern klicken Sie bitte auf das Kästchen in der linken oberen Ecke. Die grössere Karte wird auf einer neuen Seite geöffnet.


Den 22. September 2018

Durch den Nebel und über den Energie-Spürweg

Heute früh schaute ich aus meinem Fenster um zu sehen wie das Wetter war und da sah ich eine historische Lokomotive am Bahnsteig stehen: es war der „Krokodil“ aus 1929, eine Lokomotive mit „Kultstatus“! Diese ist so zu sagen das Flaggschiff der Rhätischen Bahn. Jeden Tag während der Sommersaison (von Mai bis Oktober) fährt eine historische Zugkombination angeführt vom Krokodil von Davos nach Filisur und zurück – und das für einen Normalpreis. Wie eine richtige Train Spotter(in) habe ich durch das Fernglas geschaut und gesehen dass es Nummer 415 war. Später am Morgen fuhr auch noch Nr. 414 mit hoher Geschwindigkeit durch den Bahnhof von Küblis!

Weiterlesen

Vom Wallis ins Prättigau: durch das Land der Walser

Voor het blog in het Nederlands a.u.b. hier klikken!
For the blog in English please click here!

Um die Karte zu vergrössern klicken Sie bitte auf das Kästchen in der linken oberen Ecke. Die grössere Karte wird auf einer neuen Seite geöffnet.


Den 21. September 2018

Eine Reise mit dem Glacier Express

Heute Morgen habe ich zum letzten Mal mich freuen können über das gute Frühstück im Hotel Europe, mit den hausgemachten Frühstückflocken und Dörrfrüchten. Ich möche heute von Brig nach Küblis reisen: in Graubünden, zwischen Landquart und dem Vereinatunnel auf dem Wege ins Engadin. Ich werde während einiger Tage in Küblis bleiben um auch dort eine oder zwei Etappen der Via Alpina zu wandern.

Weiterlesen
« Ältere Beiträge

© 2022 Via Alpina

Theme von Anders NorénHoch ↑