Wandern in den Alpen

Schlagwort: Viehzucht

Eischoll: eine Wanderung durch das Dorf und über den Suonenweg

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Den 2. Oktober 2019

Herbstfarben und Regenbogen

Der Regen der gestern Abend einsetzte hatte heute Morgen wieder aufgehört, aber die Aussenwelt sah jedoch sehr herbstlich aus: der Gipfel des Glishorns das über Brig hinausragt, war hinter den Wolken verschwunden, und trotz der kleinen blauen Flächen war der Himmel weiterhin bedeckt… Beim Hotel Europe hat man angeblich auch angenommen dass der Herbst jetzt richtig angefangen hatte, denn im Frühstückraum war auf einem Tisch ein schönes Herbststilleben eingerichtet worden mit vielen Farben Orange. Mein Plan für diesen Tag war ein Besuch an Eischoll: ein kleiner Ort auf einer Bergschulter oberhalb des linken Ufers der Rhone stromabwärts von Brig. Es ist ungefähr 20 Minuten mit dem Zug nach Raron im Rhonetal – und anschliessend noch ca. zehn Minuten mit der kleinen Luftseilbahn nach Eischoll. Als ich letztes Jahr am Nordhang einige Etappen der Via Alpina wanderte, habe ich immer wieder das Dorf mit der charakteristischen Kirche an der anderen Seite gesehen. Ich kannte Eischoll schon: ich habe im Winter 2001 einmal das Dorf besucht zum Schifahren. Es hätte mir damals schon klar sein sollen dass die Berge im Winter mir nur wenig zu bieten haben! Ich erinnere mich noch wie ich da, oben an der Piste, gestanden haben und total verängstigt war: der Nebel hob sich und ich sah in der strahlenden Sonne nur einen weissen Abgrund unter mir…! Mittlerweile kann ich wieder darum lachen! Deshalb möchte ich nochmals dahin gehen wenn es keinen Schnee gibt.

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Andermatt: der Höhenweg von Gütsch zum Oberalppass

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Den 27. September 2019

Von Windturbinen entlang den Berghängen zu einem Leuchtturm!

Heute war das Wetter strahlend mit unten im Dorf angenehme Temperaturen und nicht zu viel Wind. Jetzt möchte ich durchführen was ich am vergangenen Dienstag, den 24. September, geplant hatte, aber was ich nachgelassen hatte für das Konzert der Suworow Kadetten: mit der Gondelbahn von Andermatt über der Mittelstation Nätschen zur Endstation Gütsch, von dort zu Fuss über den Höhenweg zu gerade unter dem Gipfel des Berges Schneehüenerstocks, dann wieder mit einer Gondelbahn nach unten und über der Oberalppass mit dem Zug zurück nach Andermatt. Inzwischen hatte ich eine vorteilhafte Rundreise entdeckt: ich wählte den Weg von Andermatt über Gütsch und den Höhenweg und dann wieder zurück über den Oberalppass nach Andermatt. Also einige Minuten vor halb zehn stieg ich in eine Gondel und liess mich nach oben bringen. Es war herrlich still und die Aussicht nach dem Südwesten war wunderbar. Ich konnte auch gut sehen wie die Eisenbahntrassen verliefen: die Hauptlinie der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) die vom Bahnhof Andermatt eine Kurve nach Osten macht und ausser Sicht verschwindet und die Trasse der Linie von Göschenen und Andermatt durch die Schöllenen Schlucht, die scharf nach Nordwesten abbiegt.

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Stilfs: Etappe 69 des Roten Weges der Via Alpina – Teil 1

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Für weitere Informationen über diese Etappe klicken Sie bitte hier oder für die offizielle Via Alpina Webseite hier .


Den 9. August 2019

Fernblicke von der Rivair Scharte und vom Glurnser Köpfl

Gestern Morgen habe ich Etappe 69 des Roten Weges der Via Alpina angefangen: von Taufers im Münstertal, gerade an der Grenze Italiens mit der Schweiz, über die Rifaier Alm über die Rifair Scharte nach Stilfs im Tal des Suldenbachs und dem Stilfserjoch. Diese Etappe folgt Etappe 68 des Roten Weges: von S-charl nach Taufers über das S-charljöchl und durch das wunderschöne Val Avigna Tal, die ich vor zwei Jahren gegangen bin, am 13. Juni 2017, und die ich sehr genossen habe! Diesmal dauerte es eine Weile bis ich, mit dem Postauto aus Mals aanreisend, den Anfang der Etappe gefunden hatte. An der Ecke der durchgehenden Strasse, der Strada Statale ganz nah an der Schweizer Grenze stand ein Schild mit Pfeilen die wiesen zur Rifai(e)r Alm, Weg Nr. 10 und zur St. Rochuskirche in Puntweil, einem Weiler von Taufers i.M. Ausserdem gab es ein verblasstes Schild mit dem Logo der Via Alpina – die Etappe konnte anfangen! Den Weg hinunter gehend zum Weiler passierte ich eine kleine Kirche, die St. Rochuskirche. Sie ist eine Pestkirche, die im 17. Jahrhundert gebaut worden ist, als die letzte grosse Pestepidemie in Tirol wütete, an einer Stelle wo schon eine alte Kirche aus dem 13. Jahrhundert gestanden hatte, die auch einem Pestheiligen gewidmet war. Die Kirche hatte Spitzbogenfenster und einen Fassadenglockenturm für zwei Glocken. Sie sah gut gepflegt aus. Ich überquerte den Fluss Rambach, auf Valader-Romanisch den Rom. Er war überfüllt mit Wasser das grau sah von dem vielen Regen der – wie ich gespürt hatte! – den letzten Tagen gefallen war.

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Blatten: der Alpabzug, der festliche Bergabstieg der Kühe

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Den 15. September 2018

Ein sonniger Tag mit Kühen, Kapellen und Weitblicken

Heute Morgen wartete mir ein ausgiebiges Frühstück im Hotel Europe, mit vielen Sorten von Müesli, Dörrfrüchten und Konfitüren – alles „hausgemacht“. Das Hotel und die Atmosphäre gefallen mir auch dieses Mal wieder sehr gut! Nachher fuhr ich mit dem Postauto von 8.18 Uhr nach Blatten (offiziell Blatten bei Naters, auf 1.300 Meter), das hoch oberhalb des Rhonetales im Tal des Kelchbaches liegt. Ich hatte gelesen dass dort Heute der „Alpabzug“ stattfinden würde: die Kühe werden dann in einer festlichen Parade von den hochgelegenen Almen ins Dorf zurückgeführt. Die Kühe werden mit Blumenstäussen geziert und die Begleiter tragen ihre schönsten zur Region gehörenden Kostüme, den Trachten. Alles wird begleitet von viel ländlicher Musik und es gibt viele Stände mit Essen und Trinken – also ein richtiges Volksfest. Das möchte ich natürlich nicht verpassen!

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Schule und Freizeit in Scuol

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Den 27. Juli 2018

Il cuors intensif da rumantsch…

Über meine Schulwoche und Schulleistungen möchte ich nicht ausweihen. Das Niveau in der vierten Klasse war bedeutend höher als das in der dritten Klasse und ich wurde geplagt von einer sprachliche Blockade (nur auf Romanisch…) und – ehrlichkeitshalber – auch von einem Mangel an Vorbereitung. Jedoch war ich in der Lage um heute Morgen einen Aufsatz der Länge einer ganzen Seite vor zu lesen über „mias aspettativas e mesi giavüschs“, also über meine Erwartungen und Wünsche für das Romanische… Die Klasse hat die Geschichte verstanden, weil jeder hat ermutigend; unsere Lehrerin, Magistra Jelscha, war auch zufrieden.

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Hotel Weisshorn: eine Oase der Stille und der Weite

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Den 1. Juli 2018

Ein Wochenende hoch in den Bergen

Samstagmorgen bin ich nach dem üblichen ausgiebigen Frühstück mit Birchermüesli, frisch gebackenem Brod mit u.a. schwarzen Kirschmarmelade und nach einer angenehmen Unterhaltung mit der Hotelbesitzerin von Hotel Dala aus Leukerbad abgereist. Mein nächstes Reiseziel war Hotel Weisshorn oberhalb von St. Luc im Val d’Anniviers.

Dieses Val d’Anniviers ist ein langes Seitental des Rhônetales das sich ausdehnt von Sierre in südlicher Richtung – zu den grossen, bekannten Berggipfeln von über 4.000m ü.M. Ein Aufenthalt in diesem Hotel war schon sehr lange auf meiner Liste: jetzt war ich in meinem Urlaub so in der Nähe und konnte deshalb mein Plan durchziehen. Ich war schon einmal in diesem Hotel: als ich vor mehr als 15 Jahren in Montana (das Nachbardorf von Crans oberhalb von Sierre/Siders) war, sah ich jeden Abend und jede Nacht an der anderen Seite des Tales weit weg und hoch in den Bergen ein helles Licht. Es stellte sich heraus dass es Hotel Weisshorn war, das ich im selben Urlaub mal besucht habe. Tatsächlich mit dem Postauto nach St. Luc und von dort au Fuss den steilen Berghang hinauf. Ich fand dass die Umgebung und die Ambiente schon damals etwas Besonderes hatten. Deshalb habe ich die Gelegenheit genutzt und für zwei Nächte ein Hotelzimmer gebucht.

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Leukerbad: Etappe 98 des Roten Weges

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Den 29. Juni 2018

Eine Etappe mit schönen Weitblicken, aber nicht von den Leitern…

Gestern, den 28. Juni, verliess ich Leukerbad mit dem Bus nach Leuk, um von dort den Zug nach Gampel/Steg zu nehmen. In diesem Ort fängt Etappe R98 an. Es war wiederum ganz schönes Wetter. Vom Bahnhof Gampel/Steg war es nur eine kurze Wanderung zum Beginn der Etappe. Gleich konnte man sehen dass es an beiden Seiten des Tales wodurch der kleine Fluss, die Lonza, zur Rhone fliesst, verschiedene Bergtypen gibt: an der östlichen Seite, Richtung Lötschberg, kennt viel schärfere Felsformationen mit mehr Wald als die westliche Seite, Richtung Leuk, wo die kahlen Felsen sichtbar sind.

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Weisstannental: durch ein idyllisches Tal…

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Weitere Informationen über diese Etappe, basiert auf der Webseite der Via Alpina werden hier gegeben.


Den 21. Juli 2017

Etappe C3a: von Sargans nach Weisstannen

Der erste Teil der Wanderung war ruhig: ich lief zwischen der Eisenbahnstrecke und Häusern mit gut gepflegten Gärten und mit Blick auf das Schloss und den Gonzen, unterquerte die Autobahn und ging weiter durch einen Vorort von Mels. Es war strahlendes Wetter.

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Kühe, Enziane und Panoramas

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Den 13. Juni 2017

Die nächste Etappe: R68

Dieser Tag versprach wieder heiss zu werden als ik heute Morgen früh das Postauto von 07.35 Uhr nahm nach S-charl – das Dorf wo ich gestern meine erste Etappe auf der Via Alpina beendete. Um 8.15 Uhr begann ich dort an meine zweite Etappe.

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Scuol-S-charl: Etappe 67 des Roten Weges der Via Alpina

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Den 12. Juni 2017

Allegra! Eu sun rivada a Scuol

Allegra! Eu sun rivada a Scuol…“ heisst „Hallo! Ich bin in Scuol angekommen…“ in Vallader, dem rhätoromanischen Idiom das in Scuol und im ganzen Unterengadin gesprochen wird. Das „Ankommen“ war gestern. Heute Morgen habe ich um Viertel vor neun vom Hotel Altana wo ich schon zehn Jahre regelmässig und mit viel Vergnügen zu Gast bin, angefangen mit der für mich ersten Etappe der Via Alpina: Etappe R67 von Scuol nach S-charl, eine Strecke von 12½ Kilometern. Es war eine spektakuläre Wanderung, die anfing mit der Überquerung des Inns über eine mehr als ein Jahrhundert alte Fussgängerbrücke und einem beeindruckenden Blick auf die Kirche von Scuol.

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