Wandern in den Alpen

Schlagwort: CH-Uri

Andermatt nach Brig: von der Reuss zur Rhône

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Den 28. September 2019

Hospental an der Reuss und Brig-Naters an der Rhône

Heute Morgen war mein letztes Frühstück in Hotel Drei Könige&Post in Andermatt. Ich brauchte von dort nur kurz zu verreisen zu meinem nächsten Reiseziel: Brig, wo ich September letzten Jahres eine sehr angenehme Zeit verbracht hatte. Ich stieg in den Zug von 10.38 Uhr und passierte auch das Dorf Hospental, wo der Weg über den Gotthardpass nach Süden anfängt. Dorthin war ich vorgestern, am Donnerstag den 26. September, zu Fuss gegangen – erst am Anfang des Nachmittags, als der Regen aufgehört hatte. Je später am Nachmittag, des to besser und angenehmer wurde das Wetter.
Es wurde ein ruhiger Spaziergang von ungefähr drei Kilometern durch den grünen Talboden, meistens entlang dem linken Ufer der Reuss: entlang dem ausgedehnten Golfplatz und entlang Wiesen, wo hier und da noch Jungvieh und Schafe grasten. An meiner rechten Hand floss der hier noch schmale Fluss, manchmal ruhig, manchmal mit ein wenig Beschleunigung. Am anderen Ufer sind die Kantonalstrasse und die Eisenbahntrasse. Es gab einige Ställe aus dem grauen Gestein aus dieser Gegend. Manche haben ein kleines Fenster hoch im Dachboden, eher eine Nische, worin oft eine kleine weisse Marienstatue steht, die aus der Ferne gut sichtbar ist.

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Andermatt: der Höhenweg von Gütsch zum Oberalppass

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Den 27. September 2019

Von Windturbinen entlang den Berghängen zu einem Leuchtturm!

Heute war das Wetter strahlend mit unten im Dorf angenehme Temperaturen und nicht zu viel Wind. Jetzt möchte ich durchführen was ich am vergangenen Dienstag, den 24. September, geplant hatte, aber was ich nachgelassen hatte für das Konzert der Suworow Kadetten: mit der Gondelbahn von Andermatt über der Mittelstation Nätschen zur Endstation Gütsch, von dort zu Fuss über den Höhenweg zu gerade unter dem Gipfel des Berges Schneehüenerstocks, dann wieder mit einer Gondelbahn nach unten und über der Oberalppass mit dem Zug zurück nach Andermatt. Inzwischen hatte ich eine vorteilhafte Rundreise entdeckt: ich wählte den Weg von Andermatt über Gütsch und den Höhenweg und dann wieder zurück über den Oberalppass nach Andermatt. Also einige Minuten vor halb zehn stieg ich in eine Gondel und liess mich nach oben bringen. Es war herrlich still und die Aussicht nach dem Südwesten war wunderbar. Ich konnte auch gut sehen wie die Eisenbahntrassen verliefen: die Hauptlinie der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) die vom Bahnhof Andermatt eine Kurve nach Osten macht und ausser Sicht verschwindet und die Trasse der Linie von Göschenen und Andermatt durch die Schöllenen Schlucht, die scharf nach Nordwesten abbiegt.

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Andermatt: durch die Schöllenenschlucht nach Göschenen

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Den 26. September 2019

Kraftorte und eine Schlacht des Generals Suworow 1799

Heute Morgen regnete es wieder mal kräftig. Ich hatte also jetzt Zeit um zu erzählen über die vergangenen Tage in Andermatt die ich als etwas ganz Besonderes erlebt habe. Ich landete eigentlich eher zufällig in die Gedenkfeierlichkeiten um den russisischen „Generalissimus Suworow“ und sein mutiges Verhalten in der Schöllenen Schlucht in seinem Kampf mit den Truppen von Napoleon am 24. und 25. September 1799, gerade 220 Jahre her. Der russische Adlige Alexander Wassiljewitsch Suworow, geboren am 3. November 1729 oder 1730 in Novgarod, wurde unter Zarina Katharia der Grossen ein berühmter Krieger und Militärstrateg, der in seiner lange Karriere nie eine Schlacht verloren hat. Ihm wurde denn der höchstmögliche Militärrang von Generalissimus verliehen. Nach dem Tod von Katharina der Grossen 1796 fiel er in Ungnade bei ihrem Nachfolger Zaren Paul I. Er wurde rehabilitiert und zu Befehlshaber der russisch-österreichischen Armee ernannt auf ausdrücklicher Bitte der Österreicher: sie wollten mit niemand anderem als Suworow als Befehlshaber in den Krieg ziehen. Er was damals schon fast 70 Jahre alt. In der Schweiz ist er vor Allem bekannt und berühmt als Befehlshaber der russisch-österreichischen Truppen während des Zweiten Koalitionskrieges 1799, wobei er die französischen Truppen schlug beim Gotthardpass (am 24. September 1799). Auf seinem Durchzug über Andermatt nach Altdorf am Vierwaldstättersee musste er durch die Schöllenenschlucht gehen, wo er aufs Neue die Franzosen bekämpfen musste. Die Teufelsbrücke über den Fluss Reuss aus 1595 wurde dadurch schwer beschädigt. Seine Truppen mussten ihren Weg durch mehrere Täler im Gebiet östlich des Vierwaldstättersees und über Bergpässe in den Kantonen Glarus und Graubünden wörtlich bekämpfen. Die Bergpässe der Zentral- und Bündner Alpen (u.a. der Panixer Pas), waren mittlerweile (Anfangs Oktober) schneebedeckt. Schlussendlich kam ein grosser Teil der russischen Truppen, ausgehungert und erschöpft, über Chur in Österreich an. Die Schweizer sind immer noch voller Lob über General Suworow. Er hat mit seinen Handeln beigetragen zum Ende der von den Franzosen etablierten Vasallenstaat, der Helvetischen Republik. Deshalb gibt es an vielen Orten in der Schweiz wo er ist gewesen, Gedenktafeln und Denkmäler zu seiner Ehre, wie auch in der Schöllenen Schlucht.

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Zürich: durch die Stadt und zum Uetliberg

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Den 23. September 2019

Gemütliche Raclette bei Monika und Olivier und eine Reise durch die Ur-Schweiz

Hotel Plattenhof ist ein angenehmes Hotel in einem ruhigen Stadtteil, in der Nähe der Universität. Gestern Morgen war es eben noch ruhiger, denn es war Sontag Morgen… Hotel Plattenhof nennt sich ein Design-Hotel und das stimmt auch. Überall gibt es trendy, aber vor Allem auch funktionelles Design, auch in den Hotelzimmern. Eben in den Korridors und im Treppenhaus war farbenfrohes Design!

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Vom Wallis ins Prättigau: durch das Land der Walser

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Den 21. September 2018

Eine Reise mit dem Glacier Express

Heute Morgen habe ich zum letzten Mal mich freuen können über das gute Frühstück im Hotel Europe, mit den hausgemachten Frühstückflocken und Dörrfrüchten. Ich möche heute von Brig nach Küblis reisen: in Graubünden, zwischen Landquart und dem Vereinatunnel auf dem Wege ins Engadin. Ich werde während einiger Tage in Küblis bleiben um auch dort eine oder zwei Etappen der Via Alpina zu wandern.

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