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Den 10. Mai 2018

Gestern und heute…

Gestern habe ich meine ersten seriösen Schritte auf die Via Alpina, Etappe 1 des Gelben Weges, gesetzt. Zu meiner Enttäuschung war ich nicht ganz happy mit dieser Wanderung: es gab schöne Abschnitte, aber ich habe mich auch herumgeirrt über Strassen in Bau und über Industriegeländen. Ich sollte noch mal nachdenken über diese negativen Eindrücke ‒ am Freitag werde ich weiter gehen wo ich gestern aufgehört habe: bei einem der neuen Industriegelände zwischen Trieste und Muggia…

Aber heute bin ich das Hotel ausgegangen ohne einem konkreten Plan oder einer Karte – um gerade ein Stück durch die Stadt zu gehen. Das Wetter war schön und auch jetzt war, wie jeden Tag, ein kleiner Gemüse- und Fruchtmarkt am Platz vor der St. Antonius Kirche. Hier ist Auffahrt ein normaler Arbeitstag… Das Meer zieht mir immer an, also bin ich erneut zum Meer gegangen für einige Bilder.

Trieste ist eine Stadt ohne deutlicher Struktur oder deutlichem Stil. Jede Epoche hat etwas eigenes hinzugefügt. Es gibt sehr viele Hässlichkeiten, aber sicher auch schöne Gebäude und Denkmäler. Es folgt eine kleine Auswahl:

Nach einer Weile sah ich einen Wegweiser zur Universität von Trieste. Dem habe ich gefolgt – steil bergauf – zu einem grossen Gebäudekomplex, das hoch auf einem Berg situiert einen wunderschönen Blick über die Stadt und die Bucht von Trieste bietet. Es summte von jungen Leuten die unter den Arkaden sassen, oder auf den Treppen die zum Vorplatz führen.

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Trieste: Close-up der Minerva-Statue bei der Universität

Zum Thema Flora – vor allem wachsend auf nach Süden gerichteten Mauern:

… und Fauna: ein Poster zur Warnung gegen Gehirnhautentzündung, von Zecken übertragen, ein Relax-Moment für drei Katzen in einem Garten und viele Nebelkrähen die zu schnell waren zum Fotografieren.

Nebelkrähe (Covus cornix)

Nebelkrähe (Corvus cornix)
nl.wikipedia.org/wiki

Der Nachteil vom ohne Plan herum zu gehen ist dass man auch mal irgendwo angelangt wo man nicht gehört. Ich war auf dem Weg zum Parco di Villa Giulia, auch wieder hoch über Trieste, aber ich kam nicht beim Park, sondern bei einem schlossartigen Gebäude mit einer Schule – auf einem Privatgrundstück. Ich bin wieder gegangen, aber unterwegs hatte ich schon wieder etwas interessantes gesehen: die Tram von Opicina, eine Strassenbahnverbindung aus 1902, teilweise Strassenbahn, teilweise Zahnradbahn (auf den steilen Trassen). Leider ist diese historische Tramlinie, Linie 2, ausser Betrieb gestellt worden (wegen eines Unfalls in August 2016) und ersetzt von einem normalen Bus. Es gibt mehrere Haltestellen, wovon eine in der Nähe der Schule. Dort stehen einige Wagen, ich nutzte also die Gelegenheit aus um einige Bilder zu nehmen.

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Trieste: ein steiler Teil der Trasse der Tram di Opicina

Nachher bin ich mit dem normalen Bus zurückgekehrt in die Stadt. Heute war es wieder ein schöner Tag – morgen gehe ich mit erneuter Mut weiter auf der Via Alpina mit Etappe B1 Muggia‒Premuda Hütte!