Wandern in den Bergen

Entlang der Via Alpina

2023: wieder ein neues Jahr für Wanderungen

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Den 18. Februar 2023

Wandern: selbstverständlich in den Bergen, aber nicht nur über die Via Alpina

Änderungen sind schon angesagt worden, aber in Bezug auf den Fernwanderweg „Via Alpina“ selbst: dieser Fernwanderweg in den Alpen durch alle acht Alpenstaate, von Trieste in Nordostitalien nach Monte-Carlo im Fürstentum Monaco im Westen, wird in den kommenden Jahren auf einer anderen Weise gestaltet werden. Im letzten Jahr wurde gefeiert dass die Via Alpina vor 20 Jahren gegründet worden ist. Die unabhängige Dachorganisation CIPRA (Convention Internationale de la Protection des Alpes) hatte bei dieser Gelegenheit angekündigt dass die Via Alpina adaptiert werden sollte: Zweck der Anpassungen war um die Wanderung interessanter und mehr herausfordernd zu machen. Im Sommer von 2022 hat eine Gruppe von Wanderern die die Via Alpina Explorers genannt werden, den neuen Weg überprüft. An welchem Moment die Änderungen durchgeführt werden ist in diesem Moment noch nicht bekannt, aber sie sind jedoch einschneidend. Es wird nur einen Weg geben: der Rote Weg der in Trieste in Nordostitalien anfängt und durch alle Alpenländer nach Monte-Carlo im Fürstentum Monaco führt, wird in Vaduz (Liechtenstein) anschliessen am Grünen Weg von Vaduz nach Lenk im schweizerischen Berner Oberland. Ab Lenk wird der Weg grösstenteils der bestehenden Trasse nach Monaco folgen. Von den insgesamt 341 Etappen werden nur 150 übrigbleiben.

Für mich ist dieser „Rote Weg Neuer Stil“ wegen dieser Beschränkung weniger interessant geworden. Es ist auch der Grund weshalb ich den Titel meiner Webseite geändert habe in „Wandern in de Bergen – Entlang der Via Alpina“. Wandern möchte ich jedoch noch weiterhin – und darüber berichten auch!

Sulden am Ortler: eine Wanderung zur Düsseldorferhütte

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Den 10. August 2022

Blick auf den Ortler, aber jetzt aus der Ferne

Am letzten Montag, den 8. August, hatte die Wanderung mich zur Hintergrathütte geführt auf 2.661m ü.M. am Fuss des Ortlers. Heute bin ich zu einer anderen Berghütte gewandert, zur Düsseldorferhütte die hoch an den Berghängen der rechten Seite des Tales des Suldenbaches liegt – auf 2.721m ü.M. Diese Wanderung war aus sportlicher Sicht nicht ganz spektakulär (na – der letzte Teil war sehr steil!), aber sie war bestimmt spektakulär was Aussicht und Räumlichkeit angeht: auch aus der Ferne ist die Energie dieser Bergwelt, das „Triumvirat“ von Königspitze, Monte Zebrù und König Ortler, deutlich spürbar. Diese Energie war vielleicht eben noch etwas stärker, weil das ganze Panorama sich vor mir ausstreckte! Viele Bilder werden also folgen…

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Sulden am Ortler: zur Hintergrathütte mit Orlter-Blick

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Den 8. August 2022

Entlang dem Wasserfall des Suldenbaches und durch die Moränen der Ortlergletscher

Gestern am Morgen habe ich Mals hinter mir gelassen und kam nach einer kurzen Reise mit Zug und Bus in Sulden an. Ich checkte ein in meinem vertrauten Hotel Nives. Auch dieses Mal hatte ich ein schönes Zimmer mit Ortlerblick, der am Nachmittag sich ein wenig versteckte hinter Wolken – das Wetter hatte sich noch immer nicht ganz beruhigt, aber es war schon angenehm kühl. Am Abend färbte der Himmel merkwürdig violett – welch ein spektakuläres Bild! Heute schien die Sonne wieder und übergoss den Ortler mit Sonnenlicht – es sollte ein schöner Tag werden.

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Glurns im Vinschgau: Spaziergang durch und um das mittelalterliche Städtchen

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Den 6. August 2022

… und eine Wanderung entlang Kapellen und einem Kreuzweg

Nach meinem kurzen Aufenthalt in Sent, wo ich so viele schöne Momente erlebt habe, war es Zeit um wieder weiter zu reisen: diesmal ins Vinschgau in Norditalien, in Südtirol, nach Mals. Aber bis es so weit war, habe ich auch noch eine schöne und vor allem gemütliche Wanderung gemacht mit Monika, meiner „Schulfreundin“ aus dem Romanisch-Kurs. Wir waren schon früh verabredet, um 9.30 Uhr, am Bahnhof von Scuol, von wo wir weiterreisten mit dem Postauto nach Ftan. Dort fing ein schöner aber steiler Aufstieg von 1.650m ü.M. nach Alp Laret auf 2.206m ü.M.: dort liegt die Alphütte mit Gasthaus wo wir schon zwei Mal gewesen waren und wo es angenehm ist um zu verweilen: einmal oben angekommen gibt es auch wunderschöne Ausblicke und auch gute Gerichte um zu essen! Es wurde ein sehr gemütlicher Tag mit guten Gesprächen. Einige Minuten nach drei waren wir wieder in Scuol zurück – recht zeitlich für mich um den Bus über Martina an der österreichischen Grenze und über Nauders nach Mals zu nehmen. Es war jedoch auch Zeit um mich zu verabschieden von Monika und vom Engadin.

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Sent (GR): das Val Sinestra Tal und das Giacometti-Museum

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Den 3. August 2022

Im sonnenverwöhnten Dorf und durch die wilde Natur im Val Sinestra

Gestern bin ich zeitlich abgereist aus Küblis und nahm den Zug von 10.14 Uhr der mich durch den Vereinatunnel um 11.15 Uhr nach Scuol brachte. Dort nahm ich das Postauto nach Sent. Ich hatte für zwei Nächte ein interessantes Hotel gebucht, das Pensiun Aldier Hotel. Vom Dorfplatz, Plaz, wo das Festzelt für die Feierlichkeiten des Nationalfeiertages am 1. August noch aufrechtstand, waren es nur wenige Schritte zum Hotel, in einem alten, eleganten Gebäude. Ich war viel zu früh für den Check-in, deshalb setzte ich mich hin auf die Terrasse mit Blick auf einem schönen Garten wo gerade der Rasen gemäht worden war und Stockrosen farbenfroh blühten. Das Glas Holunderlimonade schmeckte mir gut bei diesen hohen Temperaturen!

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Gargellen (A): Etappe 62 des Roten Weges der Via Alpina – Teil 2

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Für weitere Informationen über diese Etappe klicken Sie bitte hier oder für die offizielle Via Alpina Webseite hier.

Lesen Sie bitte den Beitrag über den ersten Teil dieser Etappe von St. Antönien zum Berghaus Edelweiss entlang dem Gafierbach vom 10. Juni 2019!


Den 1. August 2022

Vom Prättigau über das St. Antönier Joch ins Montafon – eine Grenzüberquerung

Heute ist es der 1. August, der Schweizer Nationalfeiertag: die Schweiz wird heute 731 Jahre alt! Es war ein strahlender Tag, aber am frühen Morgen noch nicht zu heiss. Das Wetter würde sich halten bis am Abend – nachher sollte die Möglichkeit von Gewitter zunehmen. Mein Plan war um mal wieder eine Etappe der Via Alpina zu wandern: Etappe 62 des Roten Weges: von St. Antönien auf 1.4009m ü.M. über das St. Antönier Joch (die Passhöhe ist auf 2.379m ü.M.) nach Gargellen im österreichischen Bundesland Vorarlberg, auf 1.433 m ü.M. Gargellen liegt in Luftlinie östlich von St. Antönien. Der Abstand zu Fuss ist etwa mehr als 10 Kilometer; die Steigung ist 938 Meter und die Abfahrt 940 Meter… Die Tour sollte 5 Stunden dauern.

Ich stieg um 08.17 Uhr beim Bahnhof Küblis ins Postauto nach St. Antönien. Wir fuhren durch einige Weiler, u.a. Pany: dort hatte jemand am Gemeindehaus, das heute zwar geschlossen blieb, doch die nationale, Schweizer, Fahne und die Fahne des Kantons Graubünden aufgehängt! Auch hier hat das grosse Gebäude wieder die Ausstrahlung eines Walser-Hauses – gebaut aus Lärchenholz und mit Schindeln am Giebel: es wird im Lauf der Jahren schön dunkel verfärben. In jedem Fall blühen die roten Geranien in den Blumenkasten munter und kräftig!

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Oberhalb von Schiers (GR): die Salginatobelbrücke – ein „Weltmonument“

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Den 30. Juli 2022

Eine weisse Brücke in einer grünen Berglandschaft

Als erstes Wanderziel meiner ersten Wanderreise in den Alpen seit September 2019 hatte ich erneut das Prättigau gewählt, das Tal des Flusses Landquart zwischen Klosters und dem Ort Landquart, wo der Fluss in den noch jungen Rhein fliesst. Auch dieses Mal wählte ich das gemütliche Hotel Terminus, wo ich schon zweimal früher gewesen war und das mich so gut gefallen hatte. Gestern, am Freitag den 29. Juli, kam ich nach einer ziemlich sorgenfreien Zugreise an in Küblis: es fühlte sich gleich gut an.

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Sulden am Ortler: ein freudiges Wiedersehen im Schnee!

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Den 18. März 2022

Sonne und Schnee, aber auch Saharastaub

Nach meinem Aufenthalt im Engadin, in Scuol, bin ich am vergangenen Dienstag, den 15. März, weitergereist nach Südtirol, nach Sulden am Ortler. Dort war ich früher schon gewesen: vom 11. bis am 15. August 2019 und war ganz begeistert! Ich war deshalb auch sehr gespannt wie ich die imponierende Bergwelt im Schnee erleben würde. Ich habe in den vergangenen Tagen meine Abenteuer vom letzten Mal wiederholt – natürlich in sofern das in der Schneelandschaft möglich war… Ich erlebte trotzdem mehr als genügend angenehme und interessante Momente, um mit der Reise von Scuol nach Sulden an zu fangen. Ich reiste mit dem Postauto über Martina an der schweizerisch-österreichischen Grenze, und anschliessend mit einem anderen Bus über den Rechsenpass entlang dem Reschensee nach Mals. Beim Dorf Graun im Vinschgau passierte ich die „Ertrunkene Kirche“, wovon der Turm noch über das Wasser des 1950 angelegten Rechsen-Stausees hinausragt. Bis auf dann hatte ich gesehen wie den Turm immer im Wasser stand, aber jetzt war der See zugefroren und gingen Menschen über das Eis um den Turm herum!

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Tarasp: Wanderung zum Lai Nair, dem Schwarzen See

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Den 14. März 2022

Mit positiver Energie vom Schloss zum See und zurück

Gestern Morgen war es erneut strahlendes Wetter, ohne ein Wölkchen am Himmel. Ich entschied mich um dieses Mal zum Nachbardorf Tarasp zu wandern, das an der anderen Seite des Inns, weiter stromaufwärts liegt. Dort steht eine der ältesten und wichtigsten Burgen des Kantons Graubünden auf einer Felsformation – ein strategischer Punkt von wo der grösste Teil des Unterengadins gut übersehbar ist. Ich wollte meine Wanderung fortsetzen zu einem sumpfigen kleinen Bergsee, der jetzt natürlich noch zugefroren ist und unter einer dicken Schneeschicht liegt: der Lai Nair, der Schwarzer See. Dieser See der so genannt wird wegen des vom Hochmoor schwarzgefärbten Wassers, liegt auf einer kleinen Hochebene am Fuss der beeindruckenden Bergen der Sesvenna-Gruppe, die das Engadin scheidet vom Val Mustair im Süden. Wegen ihrer in sich gekehrten Lage wird diese Stelle auch wohl als Kraftort gesehen: ein Ort wo man eine erhöhte positive Energie spüren kann. Ich kenne das Gebiet von Wanderungen im Sommer, aber jetzt war ich schon gespannt wie es im Winter aussieht.

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Scuol – Sur En: winterliches Wandern, aber in der Frühlingssonne

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Den 12. März 2022

Entlang dem Inn und durch den Wald mit den Skulpturen

Gestern Morgen bin ich aus meinem Hotel Bären in Suhr bei Aarau weiter gereist zu meiner nächsten Bestimmung: Scuol im Unterengadin. Ein Regionalzug brachte mich durch eine freundliche, hüglige Landschaft aufs Neue zum Zürich Hauptbahnhof; von dort fuhr ich über den mir so bekannten Weg entlang dem immer wieder faszinierenden Walensee, mit der am Nordufer steil aufragenden Bergkette der Churfirsten, wovon die Gipfel schneebedeckt waren. Nach dem Umstieg in Landquart auf „die Kleine Rote“, den roten Zug der Schmalspureisenbahnlinie der Rhätischen Bahn für meine Reise ins Engadin wurde die Aussicht richtig winterlich: im Prättigau, in der Regio wodurch der Fluss die Landquart fliesst, lag viel Schnee; die Bergen glänzten weiss in der Sonne. Vom Zug her konnte ich die so charakteristische und elegante Sunniberg-Brücke zwischen Küblis und Klosters sehen – der Anblick bleibt wunderschön! Auch die Aussicht auf dem Gebiet um Klosters war unvermindert schön: das hatte ich in den vergangenen zweieinhalb Jahren nicht mehr gesehen! Ich genoss es aufs Neue – jetzt sah ich es wieder mal im Winter! Diese Zugreise ist immer ein Fest…

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